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<title>Head-Mounted Display</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Head-Mounted Display</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Ein <b>Head-Mounted Display</b> [<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r227981795">
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</style><span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˈhedmaʊntɪd dɪˈspleɪ</span></a></span></span>] (wörtlich „am Kopf befestigte Anzeige“), kurz <b>HMD</b>, ist ein auf dem Kopf zu tragendes visuelles <a href="Ausgabeger%C3%A4t" title="Ausgabegerät">Ausgabegerät</a>. Es präsentiert Bilder entweder auf einem augennahen <a href="Bildschirm" title="Bildschirm">Bildschirm</a> oder projiziert sie direkt auf die <a href="Netzhaut" title="Netzhaut">Netzhaut</a> (siehe <a href="Virtuelle_Netzhautanzeige" title="Virtuelle Netzhautanzeige">virtuelle Netzhautanzeige</a>). Es gibt verschiedene Formen von HMD-Geräten, die je nach Ausstattung andere Namen haben (siehe Formen).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Arten">Arten</h2></div>
<p>Es gibt verschiedene Arten von Head-Mounted Displays, die je nach Verwendungszweck ausgestattet sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Videobrille">Videobrille</h3></div>
<p>Die einfachste Form eines Head-Mounted Displays ist eine Videobrille, bei der es sich um eine Brille ohne weitere Sensoren handelt. Diese Brille besteht aus einem Kopfbügel, zwei Kleinstbildschirmen, einem Kopfhörer oder Ohrstöpseln und meist zusätzlichen Sichtblenden, die es ermöglichen, Videoinformation ungestört von externen optischen Reizen zu betrachten. Videobrillen werden im privaten Bereich zum Betrachten von DVDs oder Fernsehprogrammen verwendet, ebenso für Computerspiele. Im medizinischen Bereich können die Systeme zur Angst- oder Schmerzablenkung, zum Beispiel beim Zahnarzt oder anderen ambulanten Therapien, verwendet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="FPV-Brille">FPV-Brille</h3></div>
<p>Eine Sonderform der Videobrille ist die <a href="First_Person_View" title="First Person View">FPV</a>-Brille. Ausgestattet wie eine normale Videobrille befindet sich zusätzlich ein Modulschacht an der Seite der Brille. Hier wird ein 5,8-GHz-Modul zum Empfang des Videobilds eines Quadrocopters eingesetzt. Mit der FPV-Brille ist es möglich, das Live-Videobild des Quadrocopters zu empfangen. Rund um die FPV-Brille sind ganze Rennserien entstanden – das sogenannte <a href="FPV_Racing" title="FPV Racing">FPV Racing</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Virtual_Reality-Headset">Virtual Reality-Headset</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Virtual-Reality-Headset" title="Virtual-Reality-Headset">Virtual-Reality-Headset</a></i></div>
<p>Ein Virtual-Reality-Headset hat zusätzlich noch Sensoren zur <a href="Motion_Capture" title="Motion Capture">Bewegungserfassung</a> des Kopfes. Damit kann die Anzeige der berechneten Grafik an die Bewegungen des Nutzers angepasst werden. Als weitere Eingabegeräte können <a href="Datenhandschuh" title="Datenhandschuh">Datenhandschuhe</a> oder eine <a href="3D-Maus" title="3D-Maus">3D-Maus</a> zum Einsatz kommen. Einige Systeme verwenden auch berührungslose Steuerung mittels <a href="Gestenerkennung" title="Gestenerkennung">Gestenerkennung</a>, die mit Techniken des <a href="Maschinelles_Sehen" class="mw-redirect" title="Maschinelles Sehen">maschinellen Sehens</a> arbeiten können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="AR-Brille">AR-Brille</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Smartglasses" title="Smartglasses">Smartglasses</a></i></div>
<p>Die <a href="Erweiterte_Realit%C3%A4t" title="Erweiterte Realität">Augmented-Reality</a>-Brille (auch Datenbrille genannt) projiziert virtuell Informationen vor die Augen des Brillenträgers, während er weiterhin visuell nicht von der Außenwelt abgeschirmt ist. Von Brille zu Brille unterschiedlich, können Internetseiten angezeigt (Display bei <a href="Google_Glass" title="Google Glass">Google Glass</a>), aber auch „<a href="Holografie" title="Holografie">Hologramme</a>“, also 3D-Grafiken in das Sichtfeld projiziert werden (zum Beispiel mit der <a href="Microsoft_HoloLens" title="Microsoft HoloLens">Microsoft HoloLens</a>). Ferner werden auch <a href="EyeTap" title="EyeTap">EyeTaps</a>, <a href="Head-up-Display" title="Head-up-Display">Head-up-Displays</a> und <a href="Kontaktlinse" title="Kontaktlinse">Kontaktlinsen</a> eingesetzt. Eine besondere Variante stellen Systeme dar, die dazu verwendet werden, künstliche Hologramme zu erzeugen, wie die Microsoft HoloLens.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Helmet-Mounted_Display">Helmet-Mounted Display</h3></div>
<p>Eine Sonderform des HMDs ist das <a href="Head-Tracking#Helmet-Mounted-Display-System" title="Head-Tracking">Helmet-Mounted Display</a>. Hier ist das HMD Teil eines Helms, beispielsweise eines Helms für Piloten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkung_und_Nutzen">Wirkung und Nutzen</h2></div>
<p>Durch die körperliche Nähe wirken die Bildflächen von Head-Mounted Displays erheblich größer als die frei stehender Bildschirme und decken im Extremfall sogar das gesamte Sichtfeld des Benutzers ab. Da das Display durch die Kopfhalterung allen Kopfbewegungen des Trägers folgt, bekommt er das Gefühl, sich direkt in der vom Computer erzeugten Bildlandschaft zu bewegen. Einige Head-Mounted Displays schotten ihren Träger von anderen visuellen Eindrücken der Umgebung ab und lassen ihn dadurch vollständig in eine <a href="Virtuelle_Realit%C3%A4t" title="Virtuelle Realität">virtuelle Realität</a> eintauchen. Andere überblenden äußere und computererzeugte Bilder und lassen ihren Träger dadurch künstliche Objekte der <a href="Erweiterte_Realit%C3%A4t" title="Erweiterte Realität">erweiterten Realität</a> als Teil der greifbaren Welt wahrnehmen.
</p><p>Head-Mounted Displays können prinzipiell als komfortabler Bildschirmersatz dienen und ermöglichen beispielsweise das Ansehen und Bearbeiten von Videomaterial bei extrem großen Bildausmaßen. Indem sie den Benutzer in die virtuelle Realität eintauchen lassen, können sie angehende Piloten und Panzerfahrer die komplexe Fahrzeugbedienung und Mediziner riskante Operationstechniken am Computer einüben lassen und bieten Spielern von 3D-Computerspielen die bislang größtmögliche Form an Realismus. Die halbdurchsichtige erweiterte Realität bietet die Möglichkeit, alle Arten von Informationen direkt in die Umgebung einzublenden, angefangen bei touristischen Informationen zu Sehenswürdigkeiten über Richtungsanweisungen im Straßenverkehr bis hin zum nächsten Arbeitsschritt bei der Heizungsmontage; kombiniert mit anderen Systemen kann der Sehsinn um Wärmewahrnehmung oder den „Röntgenblick“ erweitert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<ul><li>1957: <a href="Morton_Heilig" title="Morton Heilig">Morton Heilig</a> reicht den Patentantrag für seinen „Stereoscopic-Television Apparatus for Individual Use“ (auch „Telesphere Mask“ genannt) beim US Patent Office ein, welcher 1960 gewährt wird.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Telesphere Mask kann als erstes HMD zur Darstellung dreidimensionaler Bewegtbilder angesehen werden, verfügte allerdings nicht über <a href="Head-Tracking" title="Head-Tracking">Head-Tracking</a>.</li>
<li>1966: <a href="Ivan_Sutherland" title="Ivan Sutherland">Ivan Sutherland</a> (<a href="Massachusetts_Institute_of_Technology" title="Massachusetts Institute of Technology">MIT</a>) und Raymond Goertz (<a href="Argonne_National_Laboratory" title="Argonne National Laboratory">Argonne National Laboratory</a>) experimentieren mit einem HMD-<a href="Prototyp_(Technik)" title="Prototyp (Technik)">Prototyp</a> sowie einem <a href="Datenhandschuh" title="Datenhandschuh">Datenhandschuh</a>.</li>
<li>1968: Ivan Sutherland baut das erste funktionsfähige Head-Mounted Display mit <a href="Head-Tracking" title="Head-Tracking">Head-Tracking</a>, das sogenannte „Sword of Damocles“. Dieses HMD ist so schwer, dass es zusätzlich von der Raumdecke getragen werden muss.</li>
<li>1985: Am <a href="Ames_Research_Center" title="Ames Research Center">Ames Research Center</a>, einem Forschungszentrum der <a href="NASA" title="NASA">NASA</a>, werden Anwendungen für <a href="Virtuelle_Realit%C3%A4t" title="Virtuelle Realität">Virtual Reality</a> entwickelt. Es entsteht die Workstation <i>VIEW</i>.</li>
<li>1985: Das <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">Militär</a> entwickelt das <i>Integrated Helmet and Display Sight System</i> für den <a href="Boeing_AH-64" title="Boeing AH-64">Hughes AH-64</a>. Dieses System ist in den Helm des Piloten integriert. Es ist unter anderem mit einer Projektionsfläche vor dem rechten Auge, einem <a href="Nachtsichtger%C3%A4t" title="Nachtsichtgerät">Nachtsichtgerät</a> und einem Kopf/Sicht-Richtungssystem für die Bewaffnung des Helikopters ausgestattet.</li>
<li>1991: Das <a href="Virtuelle_Netzhautanzeige" title="Virtuelle Netzhautanzeige">Virtual Retinal Display</a> wird im Human Interface Technology Lab (HIT) entwickelt.</li>
<li>1993: Forscher der Columbia State University nutzen einen <a href="Wearable_Computing" title="Wearable Computing">Wearable Computer</a>, der Informationen nicht auf einem Bildschirm, sondern auf einer Datenbrille zeigt.</li>
<li>1994: <a href="Steve_Mann" title="Steve Mann">Steve Mann</a>, Professor am MIT, welcher seit den 1980er Jahren mit <i>Wearable Computers</i> experimentiert, verbindet einen mit einer <a href="Webcam" title="Webcam">Webcam</a>. Per Funk stellt er die entstehenden Bilder ins Internet. Dies kommentiert er mit den Worten: „It’s fun being a cyborg.“</li>
<li>1994: Mit <a href="Forte_VFX1" title="Forte VFX1">Forte VFX1</a> erscheint einer der ersten VR-Helme, welcher preislich für Endverbraucher erschwinglich ist. Einige bekannte Computerspiele-Hersteller unterstützen den VR-Helm.</li>
<li>2000: Microvisione entwickelt für die <a href="Luftstreitkr%C3%A4fte" title="Luftstreitkräfte">Air Force</a> ein <a href="High_Definition_Television" title="High Definition Television">HDTV</a>-HMD mit 1920×1080 Pixeln.</li>
<li>2003: Die Serienproduktion des <a href="Eurofighter_Typhoon" title="Eurofighter Typhoon">Eurofighters</a> beginnt, dessen Piloten mit einem HMD ausgerüstet sind.</li>
<li>2006: eMagin stellt ein neues HMD vor. Mit dem Namen <i>Eyebud 800</i> ist es für den direkten Anschluss an den <a href="IPod" title="IPod">Apple iPod</a> gedacht.</li>
<li>2007: Scalar kündigt für 2008 elektromotorisch ausfahrbare, leichte Cyberbrillen in großen Stückzahlen an.</li>
<li>2009: Das <a href="Fraunhofer-Institut_f%C3%BCr_Photonische_Mikrosysteme" title="Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme">Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme</a> (IPMS) in <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> stellt eine interaktive Datenbrille vor, die Kontrollvorgänge durch Augenbewegungen auslösen kann.</li>
<li>2011: <a href="Sony" title="Sony">Sony</a> stellt mit dem <i>HMZ-T1</i> das erste 3D-fähige HMD mit HD-<a href="Organische_Leuchtdiode" title="Organische Leuchtdiode">OLED</a>-Display vor.</li>
<li>2012: <a href="John_Carmack" title="John Carmack">John Carmack</a> stellt auf der <a href="Electronic_Entertainment_Expo" title="Electronic Entertainment Expo">E3</a> ein eigens konzipiertes HMD vor, welches ein großes Sichtfeld (etwa 90°) mit geringer <a href="Latenzzeit_(Technik)" class="mw-redirect" title="Latenzzeit (Technik)">Latenz</a> (etwa 20 ms) und potenziell niedrigem Preis kombiniert.</li>
<li>2012: Die neu gegründete Firma <a href="Oculus_VR" class="mw-redirect" title="Oculus VR">Oculus VR</a> startet eine <a href="Crowdfunding" title="Crowdfunding">Crowdfunding</a>-Kampagne, über welche die Entwicklung des <a href="Oculus_Rift" title="Oculus Rift">Oculus Rift</a> (110° diagonales Sichtfeld, 50 ms Latenz) finanziert werden soll und wird.</li>
<li>2012: <a href="Google_Glass" title="Google Glass">Google Glass</a> wird der Öffentlichkeit vorgestellt.</li>
<li>2013: Das <a href="Oculus_Rift#Development_Kit_1" title="Oculus Rift">Oculus Rift Development Kit 1</a> kommt für 350 US-Dollar in den Verkauf.</li>
<li>2014: Sony präsentiert auf der <a href="Game_Developers_Conference" title="Game Developers Conference">Game Developers Conference</a> mit dem <a href="PlayStation_VR" title="PlayStation VR">Project Morpheus</a> (später umbenannt in <i>PlayStation VR</i>) den Prototyp einer Virtual-Reality-Brille für die <a href="PlayStation_4" title="PlayStation 4">PlayStation 4</a>.</li>
<li>2015: <a href="Microsoft" title="Microsoft">Microsoft</a> präsentiert im Zusammenhang mit seinem neusten Betriebssystem <a href="Microsoft_Windows_10" title="Microsoft Windows 10">Windows 10</a> seine dazu passende Datenbrille, die <a href="Microsoft_HoloLens" title="Microsoft HoloLens">Microsoft HoloLens</a>. Sie ermöglicht das Einbetten dreidimensionaler Hologramme in die reale Welt sowie eine Interaktion mit diesen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2016: Das Oculus Rift kommt als Endverbraucher-Version auf den Markt, gefolgt vom Konkurrenzprodukt <a href="HTC_Vive" title="HTC Vive">HTC Vive</a>, das durch seine laserbasierte Positionsbestimmung von Brille und Controllern freie Bewegung innerhalb typischer Zimmer erlaubt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Oktober kommt <a href="PlayStation_VR" title="PlayStation VR">PlayStation VR</a> in den Verkauf – deutlich günstiger als die zuvor genannten Produkte und mit ungenauerer Positionsbestimmung per Stereo-Kamera, was von den Spielen aber meist gut kaschiert wird.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2018: <a href="Lenovo" title="Lenovo">Lenovo</a> bringt mit dem Lenovo Explorer ein VR-Komplettpaket auf den Markt das <a href="Windows_Mixed_Reality" title="Windows Mixed Reality">Windows Mixed Reality</a> (WMR) nutzt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2020: <a href="Meta_Quest_2" title="Meta Quest 2">Meta Quest 2</a></li>
<li>2023: <a href="Meta_Quest_3" title="Meta Quest 3">Meta Quest 3</a></li>
<li>2024: Apple bringt die <a href="Apple_Vision_Pro" class="mw-redirect" title="Apple Vision Pro">Apple Vision Pro</a> für 3499 USD auf den Markt und macht einige MacOS-Anwendungen dafür verfügbar.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Technik">Technik</h2></div>
<p>Die Hauptkomponenten eines HMDs sind eine Displayeinheit und eine HMD-Optik.
Die Displayeinheit liefert das Bild aus einer angeschlossenen Datenquelle. Dies kann ein Laptop, ein <a href="Pocket-Computer" title="Pocket-Computer">Pocket-Computer</a> oder auch ein <i>stand alone player</i> sein.
Die HMD-Optik leitet das Bild weiter und projiziert es vor das Auge. Allerdings muss die Anzeige bei Fehlsichtigen (Kurz- oder Weitsichtigen) dem Auge angepasst werden.
</p><p>Datenbrillen der ersten Generation waren mit je einer vor jedem Auge befestigten Kathodenstrahlröhre ausgestattet.
</p><p>Heutige HMDs sind meist mit zwei <a href="Fl%C3%BCssigkristallanzeige" title="Flüssigkristallanzeige">LCD</a>- oder <a href="Organische_Leuchtdiode" title="Organische Leuchtdiode">OLED</a>-Monitoren ausgestattet. Diese sind in eine Brille oder einen Datenhelm integriert.
</p><p>HMDs können auch über ein <i><a href="Virtuelle_Netzhautanzeige" title="Virtuelle Netzhautanzeige">Virtual Retinal Display</a></i> (VRD) verfügen. Diese Technik projiziert ein Bild direkt auf die Netzhaut. Somit entsteht ein Bild, als ob die Daten vor dem Auge schweben würden. Zusammen mit einer transparenten bzw. transluzenten Brille kann das Auge die Umgebung sowie die Darstellungen der Brille gleichzeitig erfassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Bild skaliert werden kann und so das gesamte Blickfeld ausgenutzt wird. Moderne HMDs sind mit einer <a href="Bildaufl%C3%B6sung" title="Bildauflösung">Bildauflösung</a> von 1280 × 1024 Pixel erhältlich.
</p><p>Ausgestattet mit einem <i>Head <a href="Tracking_(Spurverfolgung)" title="Tracking (Spurverfolgung)">Tracker</a></i> (deutsch ‚Kopf-Verfolger‘) kann das Bild an die momentane Blickrichtung angepasst werden. Anhand von Referenzpunkten an dem HMD kann der Head Tracker die Kopfbewegung erfassen. Mit den gesammelten Positionsdaten des Kopfes kann das projizierte Bild in Echtzeit verändert werden. Somit entsteht auch bei Bewegung das Gefühl, Teil der Anwendung zu sein. Verzögerte und unscharfe Darstellung kann zu unangenehmen Nebenerscheinungen wie der <i><a href="Simulator_Sickness" title="Simulator Sickness">Simulator Sickness</a></i> (Simulatorübelkeit) und einer Herabsetzung der Präsenz oder des Grades der <a href="Immersion_(virtuelle_Realit%C3%A4t)" title="Immersion (virtuelle Realität)">Immersion</a> führen.
</p><p>Wichtigste technische Kenngröße ist neben <a href="Stereoskopie" title="Stereoskopie">Stereoskopie</a>-Fähigkeit, Gewicht, Auflösung der Bildschirme vor allem das <a href="Sichtfeld" title="Sichtfeld">Sichtfeld</a> (engl.: <i>Field of View</i>, kurz FOV), das bei gut dokumentierten Geräten als horizontales und vertikales FOV angegeben wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Liste_bekannter_HMD-Geräte"><span id="Liste_bekannter_HMD-Ger.C3.A4te"></span>Liste bekannter HMD-Geräte</h2></div>
<ul><li><a href="Forte_VFX1" title="Forte VFX1">Forte VFX1</a></li>
<li>Fove VR</li>
<li><a href="Samsung_Gear_VR" title="Samsung Gear VR">Samsung Gear VR</a></li>
<li><a href="Google_Cardboard" title="Google Cardboard">Google Cardboard</a></li>
<li><a href="Google_Glass" title="Google Glass">Google Glass</a></li>
<li><a href="HTC_Vive" title="HTC Vive">HTC Vive</a></li>
<li><a href="Microsoft_HoloLens" title="Microsoft HoloLens">Microsoft HoloLens</a></li>
<li><a href="Oculus_Rift" title="Oculus Rift">Oculus Rift</a> und <a href="Oculus_Quest" title="Oculus Quest">Oculus Quest</a></li>
<li><a href="PlayStation_VR" title="PlayStation VR">PlayStation VR</a> (ehemalig <b>Project Morpheus</b>) von <a href="Sony_Interactive_Entertainment" title="Sony Interactive Entertainment">Sony Interactive Entertainment</a></li>
<li>Vuzix Blade von Vuzix</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Erweiterte_Realit%C3%A4t" title="Erweiterte Realität">Erweiterte Realität</a></li>
<li><a href="Head-up-Display" title="Head-up-Display">Head-up-Display</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.artmuseum.net/w2vr/timeline/Sutherland.html">Ivan Sutherlands erstes Head-Mounted Display</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ieeexplore.ieee.org/xpls/abs_all.jsp?isnumber=35281&arnumber=1677544&count=21&index=0">Cakmakci and Rolland. Head-Worn Displays: A Review. Journal of Display Technology. Vol. 2, Issue 3, 2006.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sony.net/SonyInfo/CorporateInfo/History/sonyhistory-n.html">Sony Global – Product & Technology Milestones-Projector Head Mounted Display</a> (5. Februar 2014)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.vdc-fellbach.de/files/Whitepaper/2014_VDC-Whitepaper_Head_Mounted_Displays_&_Datenbrillen.pdf">Weißbuch Head Mounted Displays & Datenbrillen – Einsatz und Systeme</a> mit Produktvergleich und grundsätzlichen HMD-Einsatzfeldern vom <a href="Virtual_Dimension_Center" title="Virtual Dimension Center">Virtual Dimension Center</a> (21. Oktober 2014)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rotorjunkies.de/fpv/was-bedeutet-eigentlich-fpv-quadrocopter/">Was bedeutet eigentlich FPV Quadrocopter?</a> Artikel bei Rotorjunkies.de. Zuletzt abgerufen am 7. November 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Patent <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&CC=US&NR=2955156A&FT=D&KC=A">US2955156A</a>: <i>Stereoscopic-television apparatus for individual use.</i> Angemeldet am <span style="white-space:nowrap;">24. Mai 1957</span>, veröffentlicht am <span style="white-space:nowrap;">4. Oktober 1960</span>, Erfinder: Morton L. Heilig.</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Apatent&rft_id=US2955156A&rft.applcc=US&rft.title=Stereoscopic-television+apparatus+for+individual+use&rft.inventor=Morton+L.+Heilig&rft.appldate=1957-05-24&rft.pubdate=1960-10-04"></span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/HoloLens-Augmented-Reality-Brille-fuer-Windows-10-2525390.html">HoloLens: Augmented-Reality-Brille für Windows 10</a> Artikel bei heise online. Zuletzt abgerufen am 7. November 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/MWC-2016-HTC-Vive-kostet-799-US-Dollar-und-spricht-mit-Handys-3113172.html">MWC 2016: HTC Vive kostet 799 US-Dollar und spricht mit Handys</a> Artikel bei heise online. Zuletzt abgerufen am 7. November 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Playstation-VR-Tipps-zum-Anschluss-und-erste-Eindruecke-3347552.html">Playstation VR: Tipps zum Anschluss und erste Eindrücke</a> Artikel bei heise online. Zuletzt abgerufen am 7. November 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180807002249/https://www.techstage.de/test/Test-Lenovo-Explorer-Virtual-Reality-mit-Microsoft-4128360.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf">Test Lenovo Explorer: Virtual Reality mit Microsoft</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. August 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Artikel bei TechStage. Zuletzt abgerufen am 7. November 2018.</span>
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